Selbst eine besondere Epoche hat noch einmal ihre eigenen Besonderheiten: US Cars, welche enorm selten, besonders luxuriös wegen ihrer Geschichte und Herkunft oder wegen ihrer technischen Raffinesse eben außergewöhnlich waren oder dahin weiterentwickelt worden sind.

Ihr habt ein solch besonderes Fahrzeug und wollt dieses gerne als MVC auf der Special Area, direkt am Hinterwirt Biergarten, präsentieren? Dann schreibt uns gerne über das Anmelde-Portal oder per PN unter dem Stichwort "MVC". Wir übernehmen dann auch gerne die Qual der Wahl, um hier unseren Besuchern ganz besondere US Car "Schmankerl" zu präsentieren. 



Most valuable Car # 1

 

Cadillac Series 62 - Flattop,  Modellreihe 1960

 

Mit einer gesamt gebauten Stückzahl von ca. 75.000 Einheiten im Produktionsjahr 1960 über alle Modellvarianten (Coupé, Lim., Cabrio) entfielen nur knapp 9.000 auf die, damit sehr seltene, Flattop-Variante: das gedrungene Dach verleiht diesem Wagen mit seinen knapp 6,50m Länge und 3,30m Radstand (!) eine unfassbare Länge und damit optisch eine besondere Note. Mit seinen knapp 6.000 USD Neupreis zählte diese Karosse zur Gilde der Traumwagen und stand in Konkurrenz zu Legenden aus den Hause General Motors in Detroit Michigan, wie z. B. dem Eldorado, DeVille, dem Buick Elektra oder dem 98er Oldsmobile. Flattop Modelle sieht man, selbst auf großen US Car Meetings, sehr selten - wir freuen uns sehr hier Meli's & Roman's Caddy präsentieren zu können: dem einzigen seiner Art, welcher in Österreich zugelassen ist.

 


Wir freuen uns, hier in der VIC- Area, dieses tolle Exemplar von Meli & Roman unseren Besuchern präsentieren zu können.

 

A warm welcome liebe Melanie & Roman

Euer Route 66 goes Übersee Team

 


Most valuable Car # 2

 

General Motors Company hatte mit dem Cadillac Sixty Special der Modellreihe von 1953 erst einmal seine ganze Aufmerksamkeit auf das neue Eldorado Cabriolet gerichtet. Modellübergreifend kamen minimale Änderungen, wie an der Verkleidung des Sixty Special deutlich breitere Schwellerleisten, nach oben auslaufende Chromlamellen an den hinteren Türen, sowie ein überarbeiteter Kühlergrill und eine völlig neu gestylte Stoßstange. Signifikanter war jedoch die erhebliche technische Entwicklung der Modelle von 1953:  ein neues 12-Volt-Bordnetz und ein Leistungssprung für den 5,42 l - V8 Motor (331 cui), der dann eine Leistung von 210 PS (160 kW) aufwies. Im Jahre 1953 wurden zwei neue, bemerkenswerte Optionen eingeführt: erstens war die von Frigidaire entwickelte und mit 619,55 US$ optionierte Klimaanlage für den Kofferraum in allen Cadillac-Modellen mit geschlossenem Aufbau erhältlich, zweitens wurde das am Armaturenbrett montierte "Autronic Eye" verfügbar: ein automatisiertes System, das die Scheinwerfer des Fernlichts automatisch abblendete (!!), wenn ein nach vorne gerichteter Sensor den Gegenverkehr anzeigte. Dies wurde für fast vierzig Jahre zu einer Cadillac-Option. Ebenfalls erhältlich - optional für 325 US$ - war ein Satz von fünf Speichenrädern, die seit den 1930er-Jahren nicht mehr bei Cadillac im Werk zu sehen waren. Die recht umfassenden Änderungen für den Sixty Special von 1953 wirkten sich positiv aus, da der Absatz des 4.304 US$ Wagens jetzt einen Umsatzrekord von 20.000 Exemplaren über alle Modellvarianten erreichte. 

 

 

Wir freuen uns, hier in der VIC- Area, dieses tolle Exemplar von Renate unseren Besuchern präsentieren zu können.

 

A warm welcome liebe Renate

Dein Route 66 goes Übersee Team

 


Most valuable Car # 3

 

1954 war das Jahr der spektakulären Veränderungen für Buick-der Luxusmarke innerhalb General Motors-für alle „B“ und „C“ Body-Modelle des Konzerns wie auch Oldsmobile und Cadillac. Das neue GM Styling triumphierte in der Autoindustrie mit neuen Panoramascheiben, welche dann Inspirationsquelle waren u. a. für die legendären Riva Mahagoni-Boote, Made in Italy. In dieser Epoche kamen viele neue und praktische Details erstmals zum Einsatz, wie z. B. die getönte Frontscheibe (built-in sunvisor) oder Regenrinnen über den Türfenstern. Elektrische Fensterheber, selbst in den hinteren geschwungenen Türen, wurden mit komplizierten „Scheren-Umlenkmechanismen“ in hoher Ingenieurskunst umgesetzt. Die Motorenpalette war um eine über 200 PS starke Dynaflow Variante weiterentwickelt. Mit dem Erfolg der drastisch weiterentwickelten Buick Modellreihe kamen 1955 dann vergleichsweise nur kleinere Facelifts wie die Front- und Heckpartie: erstmals kamen die als „Dagmar-Bumpers“ im Volksmund genannten, stilprägenden Stoßstangen zum Einsatz. Der V8 in seiner Spitzenversion, verbaut im „Super Series Roadmaster“, leistete mittlerweile knapp 240 PS. Natürlich orientierten sich die GM Designer bereits ab den frühen 50er Jahren auch an Trends aus Europa. Speziell die damals Aufsehen erregenden Coupés und Sportwagen hatten ihre eigene Formensprache schon längst gefunden. Der Buick Special "Two-door Sedan" als Coupé, vorgestellt 1955 auf der Autoshow in LA, wurde jedoch in Amerika ein Flop. Die Amerikaner akzeptierten es einfach nicht, sich umständlich auf den Rücksitz zwängen zu müssen. Selbst die recht zeitnah, schnell nachgeschobene "two-tone" Farbvariante, welche wir hier sehen, konnte die Ablehnung der angesprochenen Käuferschicht für ein 2-Türen-Modell nicht umkehren. So blieb es dabei, dass dieses Modell nach nur 1 Jahr wieder eingestellt wurde. Damit zählt dieser Wagen heute zu einer echten Rarität und weltweit zu einem äußerst gesuchten Restaurationsobjekt.

 

Wir freuen uns hier Kati’s 1955er 2-door - 2-tone Buick Special, einen bolt-on Umbau im Resto-Mod Stil, unseren Besuchern im September präsentieren zu dürfen. Dieses Fahrzeug hat bereits diverse „Best of Show“ Auszeichnungen in mehreren Ländern der EU gewinnen können, u .a. 2017 Finalist der „European Tuning Wold“. Ein wahrhaft seltenes Fahrzeug im, laut Gutachten, perfekten 1A Bewertungszustand.

 

Wir freuen uns, hier in der VIC Area, dieses tolle Exemplar von Kati unseren Besuchern präsentieren zu können.

 

A warm welcome liebe Kati

Dein Route 66 goes Übersee Team

 


Most valuable Car #4

 

Es gibt US Cars, welche ganze Generationen geprägt hatten, weil sie so unfassbar beliebt und damit erfolgreich waren: die Ford F-Serie, welche seit seit 1948 bis heute in der 13ten Generation produziert wird. Diese Fahrzeugreihe gehört in jedem Fall zu diesen Ikonen und umfasst Modellvarianten als Pick-ups, sowie Fahrgestelle und Heavy-Duty Nutzfahrzeuge. 

Die F-Serie ist seit 1977 der meistverkaufte Pickup in den USA und das meistverkaufte Fahrzeug in Summe seit 1986. Es ist auch das meistverkaufte Fahrzeug in Kanada. Ab dem Modelljahr 2018 erwirtschaftet die F-Serie für den Ford-Konzern einen Jahresumsatz von 41 Milliarden US-Dollar (!!), was die Marke damit wertvoller macht als Coca-Cola oder Nike.

 

Für das Modelljahr 1953,  stellte Ford seine zweite Generation (1953-56') der Lkw der F100-Serie vor. Größere Abmessungen, verbesserte Motoren und ein aktualisiertes Chassis waren Merkmale der zweiten Generation. Während die Fahrerhäuser, Türen, Radträger, Innenkotflügel und Motorhauben von 1953 bis 1956 die gleichen waren wurde das Führerhaus ab 1956 einer umfassenden Überarbeitung unterzogen. Die Kabine war um eine umlaufende Windschutzscheibe herum angeordnet und erhielt neue Türen, ein neu gestaltetes Armaturenbrett und ein (optionales) Panorama-Heckfenster. Passend zu den Ford-Fahrzeugen bot die F-Serie ab 1956 auch bereits Sicherheitsgurte als Option an.

 

Der hier von seinem Besitzer Helmut gezeigte, 1956er' F100 ist ein besonders schön und aufwändig restauriertes Modell. Insgesamt sind die F Trucks von Ford der ersten und zweiten Generation seit vielen Dekaden äußerst beliebte und sehr erfolgreiche Modelle für Restaurationen: egal ob Matching #, High End Resto Mod, Hot Rod oder Rat Rod... - ein F100 macht immer eine brilliante Figur!

 

Wir freuen uns, hier in der VIC Area, dieses tolle Exemplar von Helmut unseren Besuchern präsentieren zu können.

 

A warm welcome lieber Helmut

Dein Route 66 goes Übersee Team


Most valuable Car #

 

Die Marke Pontiac wurde 1926 von General Motors als Markenbegleiter der GM-Division Oakland eingeführt und teilte sich dessen GM-A-Plattform. Oakland wurde 1909 von General Motors gekauft und produzierte weiterhin preisgünstige Automobile, bis es 1931 in Pontiac umbenannt wurde. Es wurde nach dem berühmten Ottawa-Chef benannt, der auch der Stadt Pontiac in Michigan seinen Namen gegeben hatte, in der das Auto hergestellt wurde. Innerhalb weniger Monate nach seiner Einführung verkaufte Pontiac Oakland, einen Chevrolet aus den 1920er Jahren mit einem eingebauten Sechszylinder-Motor. Zu den angebotenen Karosserievarianten gehörten eine Limousine mit zwei und vier Türen, das Landau Coupé, der Sport Phaeton (den wir hier von seinem stolzen Besitzer Walter präsentieren können), die Sport Landau Limousine, das Sport Cabriolet und der Sport Roadster. Infolge der steigenden Verkäufe von Pontiac im Vergleich zu den sinkenden Verkäufen von Oakland war Pontiac die einzige Marke, die ihre Muttergesellschaft überlebte, und Oakland stellte 1932 die Produktion ein.

 

Im Moment haben wir hier ein Beispielbild dieses wunderschönen "Chief of Sixties" eingestellt - Originalbilder von Walter folgen).

Wir freuen uns dieses Fahrzeug aus der Blütezeit von Bonnie Parker und Clyde Barrow (Bonnie & Clyde) unseren Besuchern zur Premiere präsentieren zu können.

 

A warm welcome lieber Walter - dein Route 66 goes Übersee-Team